Austausch statt Isolation!

Kooperationen

Hochschule für Soziale Arbeit HES-SO Wallis

Im Herbst 2020 fand eine Kooperation zwischen der Hochschule für Soziale Arbeit HES-SO Wallis und der ZiAB statt.

Rund 20 Studierende haben im Rahmen des Praxismoduls «Soziale Innovation und Migration» von der ZiAB drei Arbeitsaufträge erhalten:

  • Unterstützende Konzepte für Freiwillige aus der Sozialen Arbeit
  • Portraits von Freiwilligen
  • Überblick über das schweizweite Engagement in Bundesasylzentren

Die Studierenden genossen grosse Freiheiten bei der Umsetzung der Aufträge. Die fertigen Arbeiten bilden daher ihre persönlichen Sichtweisen ab.

Die Kooperation mit den Studierenden war inspirierend und hat eine nachhaltige Wirkung erzielt:

«Ich verstehe nun viel besser, warum sich Menschen für diese Freiwilligenarbeit engagieren, wie sie zu dieser Arbeit gekommen sind und was ihnen daran Spass macht. Dieses Projekt hat mich ermutigt, mich eines Tages ebenfalls zu engagieren.»

«Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, welche ich in diesem Modul machen durfte. Ich konnte meine Fähigkeit vertiefen, mit guten und faktischen Argumenten gegen Diskriminierung und Ungleichheit anzukämpfen.»

«Für mich waren es sehr emotional bewegende Modulinhalte, was mich zu viel Reflexion anregte. Die Situation von Asylsuchenden aber auch von freiwillig engagierten Personen kann ich jetzt besser nachvollziehen.»

Die ZiAB bedankt sich bei allen Studierenden für ihren beeindruckenden Einsatz!

Instrumentenkoffer für Freiwillige im Asylbereich

Arbeitsauftrag ZiAB

  • Welche organisatorischen und emotionalen Herausforderungen bringt die Freiwilligenarbeit mit Geflüchteten?
  • Was können Freiwillige von Professionellen der Sozialen Arbeit lernen?

Dreisprachige Prezi mit Videos und vielen Tipps

(Link folgt – entschuldigen Sie die technische Störung)

Themen

  • Empowerment
  • Selbstreflexion
  • Umgang mit psychischer Belastung
  • Professionelle Beziehungsgestaltung
  • Konfliktmanagement
  • Gesprächsführung
  • Umgang mit Vielfalt

Portraits von Freiwilligen

Arbeitsauftrag ZiAB

  • Wer sind die Personen, welche sich rund um Bundesasylzentren engagieren?
  • Was sind ihre Motivation und Wünsche?
  • Wie gehen sie mit Herausforderungen um?

Berührender Podcast: Es ist wie Gärtnern 

«Es ist wie Gärtnern. Also man setzt etwas und dann giesst man und dann wächst etwas. Und dann bin ich unglaublich stolz und habe Freude, wenn die sich entwickeln. Und ich bin auch froh wenn sie dann selbstständig werden, sie sollen nicht von mir abhängig bleiben.»

Studierende der sozialen Arbeit reisen an einem nebligen Tag nach Kreuzlingen um sich mit zwei Freiwilligen von der Arbeitsgruppe für Asylsuchende Thurgau (AGATHU) zu unterhalten.
AGATHU wurde 1995 gegründet mit dem Ziel, einen Café-Treff für Personen im Empfangszentrum anzubieten. Bald kamen aber auch andere Geflüchtete aus der Umgebung und dem Kanton – das Angebot wuchs stetig weiter.  

Themen:
Einführung ins Thema Freiwilligenarbeit im Flüchtlingsbereich (bis Min. 6:45)  Gespräch mit Freiwilligen (ab Min. 6:45))


«Ich habe ein generelles Interesse an Freiwilligenarbeit. Dies ist für mich eine Tätigkeit, die den persönlichen Horizont erweitert und zugleich Freude bereitet.»

Steckbrief Tino Thevarajah (27)
veranstaltet Spielabende mit Jugendlichen mit dem Jugendrotkreuz Kt. Basel-Stadt


«Wenn ein Asylsuchender einen negativen Bescheid bekommt: was tun? Loslassen?»

Steckbrief Elvira Zuppinger-Riva (75)
engagiert sich seit ihrer Pensionierung in Kreuzlingen


«Oft sind kleine Gespräche mit den Kindern sehr schön. Oder auch wenn man einfach mit ihnen spielt und sieht, dass es ihnen gefällt.»

Steckbrief Julia Eckert (17)
seit rund einem Jahr beim Jugendrotkreuz Kt. Basel-Stadt engagiert


«Das Ziel ist es, dass die Frauen bei uns etwas Handwerkliches lernen, das ihnen etwas nützt.»

Steckbrief Sylvia Gysler (67)
seit 7-8 Jahren im AGATHU Kreuzlingen tätig

Überblick über das schweizweite Engagement in und um Bundesasylzentren

Arbeitsauftrag ZiAB

  • Welche Aktivitäten werden wo angeboten?
  • Wie werden die Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement erlebt?
  • Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Behörden und Betreiberorganisationen?

Themen

  • Aktivitäten in und um Bundesasylzentren (Art, Dauer, Häufigkeit)
  • Zutritt zu den Unterkünften 
  • Informationsfluss
  • Zusammenarbeit mit dem SEM und weiteren Akteur*innen
  • Herausforderungen
  • Verbesserungsvorschläge